Thailand Travelguide – Tipps und die schönsten Fotospots

Der Thailand Travelguide umfasst einige allgemeine Tipps sowie die schönsten Fotospots, die ich während unserer Reise durch das Land sehen durfte!

Der Thailand Guide ist auf Grund unserer Reise entstanden und enthält daher “nur” persönliche Eindrücke und Erfahrungen.

Wenn ich an diese unglaubliche Reise zurückdenke, bekomme ich trotz meiner Abneigung gegen das Fliegen direkt wieder Lust in das nächste Flugzeug zu steigen.

Let’s Go…

Bangkok

Ja ok, wo soll ich da anfangen – ich fühle mich jetzt schon total überfordert mit den Infos, die ich für euch zusammengetragen habe.

Zuallererst muss ich erwähnen, dass ich vorab sehr abgeneigt gegenüber Bangkok war und ganz ehrlich – ich hätte es bereut, wenn ich nicht dort gewesen wäre.

Unsere Reise beginnt also in der Hauptstadt von Thailand. Diese Stadt ist so groß, dass uns 5 Tage zur Erkundung einfach nicht gereicht haben. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und auch wenn sich nach einiger Zeit bestimmte Sehenswürdigkeiten und Anlaufpunkte ähneln, wird es euch hier bestimmt nicht langweilig werden.

Joi Bella Thailand Travelguide -  Tipps und die schönsten Fotospots

Wenn ihr nach Bangkok reisen solltet, dann kann ich es euch nur ans Herz legen ein Hotel mit einem Infinity Pool über den Dächern der Stadt zu wählen. Ihr glaubt gar nicht welchen Unterschied es macht ein wenig höher zu sein. Wenn ihr glaubt, dass euch der Anblick der Skyscraper am Tag schon umhaut, dann könnt ihr euch auf das Eintreten der Nacht freuen!

Natürlich ist Bangkok nicht nur für die beeindruckenden Hochhäuser bekannt, sondern auch für die wohl mit schönsten Tempel, die ich jemals gesehen habe. Es gibt so viele in dieser Stadt, dass ihr wahrscheinlich mehrere Wochen brauchen würdet, um alle zu besichtigen.

Meine Empfehlung:
Schaut euch den Wat Arun an. Mit einem kleinen Café mitten auf dem Gelände lässt es sich auch bei der starken Mittagshitze mehr als nur gut aushalten. Und Leute: Probiert unbedingt die Eisteesorten des Cafes!

Und bevor ich es vergesse: Falls ihr die Tempel von innen besichtigen wollt, dann bedeckt auf jeden Fall eure Schultern und Knie, das gilt im Übrigen auch für die Männer! 😎

Neben Flüssen, Tempeln, riesigen Malls und super vielen Menschen gibt es natürlich auch noch die Märkte, die allerdings so voll sind, dass ich tatsächlich kein Foto für euch habe. Allerdings lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Vor allem der größte Markt in Thailand ist einen Abstecher wert:

Der Chatuchak Markt

Mit mehr als über 10.000 Ständen solltet ihr also zurechtkommen oder etwa nicht? Solltet ihr etwas finden und überlegen es zu kaufen, dann denkt nicht lange drüber nach. Ihr werdet diesen Stand nie wieder finden also handeln und mitnehmen!

Sky Bars

Bevor wir uns den wunderschönen Inseln Thailands widmen habe ich noch einen letzten Tipp für euch, den ihr auf jeden Fall beherzigen solltet. Wenn ihr Fahrstühlen nicht traut und sie nur ungern betreten kann ich euch wirklich verstehen, aber ich habe es auch geschafft und es hat sich definitiv gelohnt! 😊

Das mit dem „über den Dächern von Bangkok“ habe ich ja vorhin schon mal kurz angeschnitten. Diesmal meine ich wirklich „ÜBER“ den Dächern von Bangkok!
Diesen Ausblick werde ich wohl mein ganzes Leben nicht mehr vergessen. Nicht nur auf Grund der enormen Höhe, sondern vor allem das Zusammenspiel der ganzen Stadt hat mich so fasziniert, dass ich noch hätte Stunden dort oben bleiben können.

Zu den bekanntesten Roof Top Bars gehört die „Lebua“ Bar, welche ihr möglicherweise aus dem Film Hangover kennt. Neben dieser gibt es allerdings noch unzählige andere Roof Top Bars, die ihr besuchen könnt. Ich würde euch empfehlen zunächst einige Bewertungen im Internet über die Bars durch zu lesen. Auf Grund vieler negativer Kommentare haben wir uns zum Beispiel gegen den Besuch der „Lebua“ Bar entschieden und stattdessen eine andere besucht.

Aber egal wofür ihr euch entscheidet: Die Aussicht zählt!

Joi Bella Thailand Travelguide -  Tipps und die schönsten Fotospots

Die Inseln – Überfahrt

Nach unserer Ankunft in Thailand und den ersten Tagen in Bangkok ging es mit einem Nachtbus und einem Katamaran (Lomprayah) übers Meer zu den Inseln Koh Tao und Koh Phangan.

Hier ist es wichtig zu erwähnen, dass wir uns ganz bewusst für eine Nachtfahrt entschieden haben. Uns war es ganz einfach gesagt wichtig keine Tageszeit zu verlieren. Ihr könnt natürlich je nachdem wohin die Reise gehen soll auch mit dem Flugzeug quer durchs Land fliegen. Die Überfahrten haben wir vorab über „12GoAsia“ gebucht. Ihr könnt hier alle relevanten Daten eingeben und erhaltet dann vorgeschlagene Angebote, die zu eurem Vorhaben passen.

Koh Tao

Als erstes ging die Reise nach Koh Tao. Eine kleine Insel auf der trotzdem noch genug Tourismus vorhanden ist. Das Zentrum der Insel befindet sich unmittelbar auf der Seite des Hafens. Wenn ihr ankommt werdet ihr verstehen was ich damit meine!

Untergekommen sind wir im Hotel “Tanote Villa Hill”. Es liegt auf der anderen Seite der Insel und somit etwas abseits des Hauptzentrums. Für uns jedoch kein Problem, da wir sowieso jeden Tag mit dem Roller von A nach B gefahren sind.

Apropos Roller: Ihr könnt euch auf den Inseln überall Roller ausleihen, da solltet ihr wirklich keine Probleme bekommen! Achtet nur darauf, dass die Roller in einem guten Zustand sind, schaut euch euer Gefährt vorher gut an und lasst Schäden dokumentieren bzw. fotografiert diese.
Wenn ihr auf den Inseln mit den Rollern unterwegs seid passt gut auf euch auf. Es gibt keine richtigen Regeln, jeder achtet auf jeden und wenn ihr euch noch nicht so sicher beim Fahren seid, solltet ihr vorher in einer ruhigeren Umgebung üben.

Und niemals vergessen: Wird die Straße sandig, niemals scharf bremsen! Die Verletzungsgefahr bei Touristen ohne Erfahrung hat schon zu so einigen bösen Verletzungen geführt. Ich möchte euch damit keine Angst machen, euch aber wenigstens nochmal darauf hinweisen das eine Selbstüberschätzung gefährlich werden kann.

PS: Ich habe das Rollerfahren übrigens auch gemeistert und das ohne Erfahrung. 😃

Was ihr auf Koh Tao sehen solltet

Holt euch einen Roller und ab geht’s. Ihr könnt die Insel innerhalb von 15 Minuten abfahren, denn wie gesagt, sie ist wirklich klein. Wir beide lieben es neue Orte zu erkunden und sind weniger die „Strandgänger“ vor allem dann, wenn es darum geht einmal im Leben etwas Neues zu sehen.

Seid mutig und steigt ruhig auch mal einen Aussichtspunkt hoch. Die Aussicht lohnt sich wirklich. Seid aber bitte klüger als wir und macht das Ganze nicht in der Mittagssonne. Justin und ich haben für sowas einfach kein Händchen und erwischen immer die besten Tageszeiten. – nicht!

Genauso wie die Aussichtspunkte lohnt es sich dennoch den ein oder anderen Strand zu besuchen. Empfehlen können wir euch zum Beispiel den „Freedom Beach“. Ein kleiner wundervoller Strand mit klarem Wasser.

Einer der schönsten Strände ist tatsächlich der „Sariee Beach“. Entlang des Hauptstrandes findet ihr unzählige Bars, Restaurants und Hotels. Ja, auch die Bars der Hotels dürft ihr besuchen. Bitte schaut unbedingt abends vorbei, sucht euch ein gemütliches Plätzchen im Sand und genießt dabei einfach den Sonnenuntergang.

Joi Bella Thailand Travelguide -  Tipps und die schönsten Fotospots

Tauchkurs

Ihr fragt euch was es auf Koh Tao wie Sand am Meer gibt? Tauchschulen!
Wir haben uns deshalb dazu entschieden einen Tauchkurs zu besuchen und uns dabei für das „Ban’s Diving Resort“ entschieden. Wir haben dabei einen ganzen Tag mit unseren Tauchlehrern verbracht, zuerst wichtige Informationen erhalten, die Tauchausrüstung gecheckt und im Pool den Umgang erlernt. Ebenso wichtige kommunikative Signale, sollte mal etwas schief gehen.

Unsere Tauchlehrer, Pierre und Robert, waren wirklich unfassbar cool drauf. Hatte ich erwähnt, dass alles auf Englisch stattfand und ich eine absolute Niete in der Englisch bin? Naja, hat trotzdem geklappt, ich leben noch. 😂

Koh Phangan

Nach Koh Tao ging es weiter nach Koh Phangan. Die meisten werden diese Insel wohl besuchen, wenn die bekannten „Full Moon Partys“ oder „Half Moon Partys“ stattfinden. Dann lebt die Insel auf jeden Fall erst so richtig und es ist definitiv mehr los. Wir waren zu einem Zeitpunkt dort an dem keine Party stattfand. Deshalb hatten beispielsweise viele Läden an den Stränden geschlossen. Außerdem ist uns aufgefallen, dass es nicht „das eine Zentrum“ gibt, sondern eher verstreut ab zu mehr los ist.

Hotel

Unser Hotel, “Wang Sai Resort”, lag am „Mae Head Beach“. Wir hatten ein eigenes kleines Haus, welches im Übrigen super neu gebaut war! Im Innenbereich der Anlage gab es einen großen Pool. Der einzige Nachteil an dem Häuschen war, dass es kein Frühstück gab. Für uns allerdings kein Problem, da wir gut auf Frühstück verzichten können.

Strände

Unser Hotel hatte tatsächlich den schönsten Strand. Er ist zwar nicht gut geeignet um richtig baden zu gehen (Korallen), allerdings lässt es sich dort ziemlich gut entspannen. Direkt an unserem Strand gab es ein kleines, offenes Häuschen, wo die beliebte Thai Massage ihr Plätzchen hatte. Eine Thai Massage inklusive Meeresrauschen? Auf jeden Fall zu empfehlen!

Das Besondere am „Mae Head Beach“ ist, dass durch die Ebbe eine kleine Sandbank hervorkommt, wodurch man auf eine kleine Nebeninsel gelangen kann.

Ansonsten schaut sehr gerne auch mal beim „Moon Beach“ vorbei. Hier finden normalerweise die “Full Moon Partys” statt und auch der “Malibu Beach” ist einen Besuch wert.

Tipps für Koh Phangan

Im Prinzip haben wir hier die gleichen Dinge unternommen, wie auf Koh Tao. Wir sind unzählige Strände abgefahren und haben Aussichtspunkte genossen. Mit dem Roller kommt man auch hier überall gut hin. Die Straße sind deutlich breiter und besser ausgebaut als auf Koh Tao. Allerdings braucht ihr hier etwas mehr Zeit, um von A nach B zu kommen.
Die längste Strecke, die wir am Stück gefahren sind, lag bei ca. 30 Minuten. Immer noch absolut in Ordnung, allerdings solltet ihr genau diesen Punkt bei der Anschaffung eines Rollers berücksichtigen. Wir haben uns hier zum Beispiel gleich 2 Roller ausgeliehen, weil es über weitere Strecken angenehmer ist getrennt zu fahren.

Da wir kein Frühstück hatten mussten wir eigentlich immer auswärts essen. Hier haben wir direkt am ersten Tag in dem nächst gelegenen Zentrum einen „Markt“ entdeckt. Dabei handelt es sich um eine große Halle in der feste Stände aufgebaut sind. Diese haben jeden Tag geöffnet und von Frühstück, über Snacks bis hin zum Abendessen findet ihr dort ALLES!

Was ich euch nicht vorenthalten möchte ist die….

Threesixty Bar

Sie befindet sich auf einem höheren Berg hinter dem „Mae Head Beach“ und mit dem Blick auf den Sonnenuntergang war sie ein absolutes Highlight.

Joi Bella Thailand Travelguide -  Tipps und die schönsten Fotospots

Was noch zu sagen ist

Abschließend kann ich sagen, dass Thailand mich wirklich überrascht und überzeugt hat. Es war für mich der schönste Urlaub, den ich bis jetzt erleben durfte. Gerade Bangkok hat mich so unfassbar fasziniert, dass ich am Ende ziemlich traurig war nur einige Tage dort gewesen zu sein.

Ihr fragt euch bestimmt: „Ja und wie ist das mit dem Essen?“. Ja da kann ich nur sagen, dass wir gar keine Probleme hatten. Wir haben alles gegessen was wir wollten und wo wir wollten. Natürlich haben wir trotzdem auf die Sauberkeit geachtet und sollte uns mal etwas nicht geschmeckt haben, haben wir uns das Essen nicht reingezwungen. Meistens verrät einem das Bauchgefühl, Wort wörtlich, ob ihr das Essen vertragt oder nicht. Wenn wir von Straßenständen gegessen haben dann zu 80 % nur Snacks oder Süßes. Fisch und Fleisch haben wir so gut wie gar nicht mitgenommen und wenn dann nur in Restaurants gegessen. (Wobei das auch keine Garantie ist. 😅)

Die Menschen sind die nettesten, die ich jemals kennengelernt habe. Alle sind super entspannt, hilfsbereit und tragen stets ein Lächeln im Gesicht. Ich habe mich unglaublich wohl gefühlt und auch wenn ich zu den größten Angsthasen überhaupt gehöre hatte ich während des ganzen Urlaubs nicht einmal Angst. Ganz im Gegenteil: Ich habe mich sogar sehr sicher gefühlt.

Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und ich die ganzen Informationen zu kurz und einfach gehalten habe, wie nur möglich. Falls noch Fragen offen sind schaut euch gerne einige YouTube Videos an und googelt etwas rum. Wir haben uns dadurch super viele Informationen holen können und waren eigentlich „perfekt“ vorbereitet. Zudem macht es Spaß anderen bei ihren Erzählungen zu zuhören.

Also viel Spaß, gute Reise und passt auf euch auf! <3

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.